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„einumverhuellenlos”

Tragbare Kunst von Martha Bochanek, Anke Frese-Brammer, Isabella Hartl, Trine Pesch, Markus Wimmer

„einumverhuellenlos”

Tragbare Kunst
von Martha Bochenek, Anke Frese-Brammer, Isabella Hartl, Trine Pesch und Markus Wimmer

Kunst an der Schwelle von autonom und benutzbar – „tragbare“ Kunst präsentieren ab 23. Mai Martha Bochenek, Anke Frese-Brammer, Isabella Hartl, Trine Pesch und Markus Wimmer erstmals in der Rochuskapelle. Kleider mit aufgedruckten Fotos, Re- und Upcycling, Röcke für Männer, mythisches Hochzeitskleid, Gefäße für den Transport von Alltagsmaterialien, Totenhemd und Urne umfasst das Experiment der KünstlerInnen. Friedensreich Hundertwasser nannte die Kleidung liebevoll „unsere zweite Haut“. Kleidung war immer ein Kulturprodukt und sagte über die Menschen, ihre verschiedenen Rollen und den Stil der Zeit aus.

Die fünf Kunstschaffenden möchten neue individuelle, fantasievolle und originelle Wege gehen und wagen eine Alternative zum kollektiven Mode(un)bewußtsein. Sie geben Beispiele, dass es möglich ist, auch bezahlbare Mode in Unikatqualität zu schaffen und zu erwerben. Darüber hinaus bietet das Rahmenprogramm Möglichkeiten erste Versuche mit selbstentworfener und selbstgeschaffener Kleidung zu machen und sei es „nur“ ein selbst bemaltes oder bedrucktes T-Shirt (Di 11.-Do 13. Juni, 14-17 Uhr „Upcycling – bedrucken, bemalen, bekleben, neu arrangieren mit Isabella, Martha und Markus).

Martha Bocheneks gestalterischer Weg entwickelte sich aus einem eigenen Maschen- und Stoffdesign-Laden in Wolfratshausen. Die Landshuter Architektin Anke Frese-Brammer verschmilzt ihre Leidenschaft Fotografie und Gestalten mit Stoff. Die Malerin und Kunsttherapeutin Isabella Hartl aus Freising drückt ihre Gestaltungsfreude und -Fantasie im Upcycling aus. Aus Utting am Ammersee kommt Trine Pesch, die dreidimensionale Kunstwerke aus Filz schafft. Der Lanshuter Künstler Markus Wimmer verbindet seine „Schüttbilder“ mit rituellen Aufgaben.

Die Eröffnung am Donnerstagabend (23. Mai, 19.30 Uhr) mit einer „Modenschau“ bietet den spannenden Auftakt zu „einumverhüllenlos“. Ganz ohne Hüllen geht es beim Aktzeichnen zu (Mi 29. Mai, 18-21 Uhr). Und wer sich mit der letzten Hülle beschäftigen möchte, kann selbst eine Urne filzen (Sa 1. Juni, 9-19 Uhr). Zur Finnissage am Sa. 8. Juni, 16 Uhr gibt es ein Künstlergespräch und eine Performance. Die Ausstellung in der Rochuskapelle ist bis 8. Juni, Mo-Sa 14-17 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet.

Eröffnung: 23.05.2019

Dauer der Ausstellung: 24. Mai – 8. Juni  2019 (auch 30.5.)

Öffnungszeiten: Mo bis Sa 14 – 17 Uhr

Anmeldung für die Workshops: Galerie 561, Tel.0871 25472