image

„Stimmen von jenseits des Stacheldrahts”

Das Kriegsgefangenenlager Stalag VII A Moosburg

Stimmen von jenseits des Stacheldrahts
Das Kriegsgefangenenlager Stalag VII A Moosburg

Ausstellung von Christine Fößmeier (Konzept und Gestaltung)

Als eines der größten Kriegsgefangenenlager des Zweiten Weltkriegs ist das Stalag VII A über Moosburg hinaus weitgehend unbekannt. Dabei wurden hier rund 150.000 Kriegsgefangene registriert. Als Mikrokosmos steht das „Stammlager A im Wehrkreis VII“ jedoch stellvertretend für verschiedene Aspekte des Krieges und der Ideologie des Dritten Reichs.
Hinter dem Stacheldraht des „Lagers“ finden sich Menschen unterschiedlichster Herkunft – jeder Einzelne mit seiner eigenen Geschichte. Der Blick richtet sich deshalb auf die unmittelbare Situation der Gefangenen von dem Transport ins Lager, ihrem wechselvollen Leben als Inhaftierte bis hin zur Befreiung im Frühjahr 1945. Dabei bekommen die Menschen durch Fotos und Kunstwerke nicht nur ein individuelles Gesicht, sondern über eigene Äußerungen oder solche ihrer Familien in Briefen oder Aufzeichnungen eine „Stimme“. Leben, Freud und Leid und manchmal auch das Sterben werden fast hautnah erfahrbar. Es entsteht ein vielschichtiges Bild der Vergangenheit abseits der gängigen distanzierten Geschichtsschreibung.

Bildnachweis und Copyright: Jacques Bertrand, „Les ‚morts vivants'“, um 1941, Stadtarchiv Moosburg
Mitveranstalter: AMI-Stadt Landshut, cbw, DGB
Sponsoren: Tante Emma Laden Moosburg

Eröffnung / Vernissage: 28.03.2019
Einführung: Christine Fößmeier, Kunsthistorikerin, Journialistin und Künstlerin
Musikalische Umrahmung: Tatjana Gschossmman und Georg Schott

Dauer der Ausstellung: 28. März – 11. Mai 2019
Öffnungszeiten: Mo bis Sa 14 – 17 Uhr