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„Antlitz und Würde”

Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

Skulpturen von Andreas Hupp
nach den Portraitaufnahmen des Fotografen von Auschwitz Wilhelm Brasse

in Kooperation mit der AG “Schule ohne Rassismus” des Hans Carossa Gymnasium

Der Landshuter Künstlers Andreas Hupp hat in den vergangenen Jahren eine Reihe von Holzskulpuren nach den Fotoaufnahmen geschaffen, die der KZ-Häftling Wilhelm Brasse als Lagerfotograf von anderen Häftlingen in Auschwitz anfertigen musste. Als Insassen des KZ Auschwitz sahen sich diese in eine Welt geworfen, die nicht anders als ein permanenter Abgrund der Menschlichkeit bezeichnet werden kann. Hupps Werke verschaffen dem dargestellten einzelnen Menschen eine ergreifende künstlerische Präsenz, die den Abgrund erahnen lässt, den der einzelne Häftling auf je eigene Weise zu erdulden hatte. Zugleich wird durch die besondere Art, wie Hupp den Menschen hier im Raum erscheinen lässt, seine unverlierbare Schönheit und Würde greifbar, die auch das schlimmste Unrecht dem Menschen nicht entreißen kann. Die Ausstellung geschieht in Kooperation mit der AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ des Hans-Carossa-Gymnasiums. Die Ausstellung wird am 27.1., dem Gedenktag an die Opfer des
Nationalsozialismus, mit einer kleinen feierlichen Feierstunde eröffnet.

Feierstunde und Vernissage: 27.01.2019

Einführung: Dr. Gerald Hofmann und AG “Schule ohne Rassimus” Hans Carossa Gymnasium
Grußworte: OB Putz u.a.
Musikalische Umrahmung: n.n. Cello

Dauer der Ausstellung: 28. Januar – 2. Februar 2019

Öffnungszeiten: Mo bis Sa 14 – 17 Uhr