Das MiMi-Projekt ist ein Integrations- und Gesundheitsprojekt, das gezielt Migran*tinnen unterstützt. Ziel des Projekts ist es, die Kenntnisse über das deutsche Gesundheitssystem zu verbessern. Viele Migrant*innen stehen vor sprachlichen und kulturellen Barrieren, wenn es um medizinische Versorgung, Prävention oder psychische Gesundheit geht. MiMi setzt hier an, indem es geschulte, mehrsprachige Gesundheitsmediator*innen einsetzt, die als Brücke zwischen den Gesundheitseinrichtungen und den Communities dienen.
Durch Informationsveranstaltungen und kulturell sensible Vermittlung sorgt MiMi dafür, dass Zugewanderte mehr Vertrauen in das System gewinnen und sich besser integrieren können. Durch zwei neue Mediatorinnen, die im Sommer in Nürnberg die Vollschulung absolvierten, gewann das Projekt weiter an Reichweite und hat jetzt auch die Sprachen ukrainisch und albanisch im Repertoire.
Im Jahr 2025 wurden 37 Veranstaltungen durchgeführt. Insgesamt konnten fast 500 Teilnehmer*innen erreicht werden. Die Themen waren schwerpunktmäßig Ernährung und Bewegung, Seelische Gesundheit, Vorsorgeuntersuchungen, Brustkrebs, das deutsche Gesundheitssystem, aber auch Hepatitis, Umgang mit Medikamenten und Familienplanung. Einsatzorte waren Frauengruppen, Migrantenvereine und Gemeinschaftsunterkünfte sowie Integrationskurse und Integrationsklassen an Berufsschulen.
Am 13. Februar bietet MiMi um19:30 Uhr im Café international einen offenen Vortrag über die Erkenntnisse der positiven Psychologie unter dem Titel“ Seelische Gesundheit – kann man Glück lernen?“ Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Foto von privat: Stammtisch der MiMi-Mediatorinnen