Rundbrief 11/2025
Haus International e. V. | Orbankai 3-4, D-84028 Landshut

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Spendenaufruf – Gemeinsam stark für Vielfalt und Zusammenhalt
Liebe Unterstützer*innen,
die gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit sind groß: Polarisierung, Ausgrenzung, Rassismus und politische Spannungen nehmen zu – nicht nur weltweit, sondern auch direkt vor unserer Haustür. Inmitten dieser Entwicklungen braucht es Orte, die Brücken bauen, Menschen verbinden und Hoffnung geben. 
Das Haus International e.V. in Landshut ist ein solcher Ort.
Seit vielen Jahren setzen wir uns für ein friedliches Miteinander, interkulturellen Dialog und soziale Teilhabe ein. Wir schaffen Räume, in denen Menschen unabhängig von beispielsweise Herkunft, Sprache, Religion oder Lebenssituation willkommen sind, lernen und sich begegnen können.
Gerade jetzt ist es wichtiger denn je, starke Gemeinschaften zu fördern. Denn nur gemeinsam können wir dem gesellschaftlichen Auseinanderdriften etwas entgegensetzen – mit Offenheit, Respekt und Solidarität.

Ihre Spende macht den Unterschied. Mit Ihrer Unterstützung ermöglichen Sie:
• Begegnungsangebote für Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte,
• Bildungsprojekte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene,
• Beratung und Unterstützung für Geflüchtete und Migrant*innen,
• kulturelle Veranstaltungen, die Vielfalt sichtbar und erlebbar machen.
Jede Spende – ob einmalig oder regelmäßig – hilft uns, weiterhin ein Ort der Hoffnung und des Zusammenhalts zu sein. Gemeinsam gestalten wir eine Gesellschaft, in der alle ihren Platz finden.

Für Spenden ab 100,- € erhalten Sie zeitnah eine Spendenquittung. Mit einer Mitgliedschaft können Sie uns auch dauerhaft unterstützen.
Spendenkonto bei der Sparkasse Landshut: 
IBAN: DE38 7435 0000 0000 8705 95
Danke, dass Sie Teil dieser starken Gemeinschaft sind.
 
Foto: Kinder gestalten einen interkulturellen Maibaum

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Update zu den Deutschkursen
Zur Zeit laufen 16 Deutschkurse parallel im Dreischichtbetrieb – vormittags, nachmittags und abends. Davon sind 7 Alphabetisierungskurse, 1 Kurs für Zweitschriftlerner*innen, noch 2 Frauenkurse als Auslaufmodell, 4 Abendkurse für Berufstätige und 2 Berufssprachkurse. Ab März soll der erste Kurs für gering Literalisierte mit Kinderbetreuung starten. Die Kurse sind weiterhin sehr gut nachgefragt.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat seit 2025 Kürzungen bei den Integrationskursen vorgenommen. Konkret wurden bereits spezielle Kurse für Frauen, Eltern und Jugendliche gestrichen und die Möglichkeit der Wiederholung von Unterrichtseinheiten ist auf Alphabetisierungs- und Förderbedarfskurse beschränkt.

Für die Durchführung von Integrationskursen stehen im laufenden Haushaltsjahr rd. 1,066 Mrd. € zur Verfügung. Im ersten Halbjahr wurde der prognostizierte Mittelbedarf allerdings erneut deutlich übertroffen. Deshalb wird vom BAMF auf einen gleichmäßigen, kontingentierten Mittelabfluß umgestellt. Soweit die Ankündigung - in der Praxis hat das Haus International seit August keine Zahlungseingänge durch das BAMF für Integrationskurse mehr verzeichnen können. Bei Ausgaben von über 50.000 Euro im Monat alleine für die Lehrkräfte, stellt das ein nicht unerhebliches Problem dar.

Foto: Ausflug eines Frauenkurses auf die Burg

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Florian Oßner besucht die AVB
Unlängst besuchte Florian Oßner, MdB, unsere Asylverfahrensberatung (AVB), die seit Oktober 2023 existiert. Sie ist die einzige Beratungsstelle dieser Art in Niederbayern und wirkt  inzwischen auch in die Region. Die AVB ist eine bundesgeförderte unabhängige Rechtsberatung nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz und wird von erfahrenen Berater*innen unter juristischer  Anleitung durchgeführt.

Die individuelle, ergebnisoffene und freiwillige Information und Beratung zum Asylverfahren dient zur Vorbereitung der Asylantragsteller*innen auf die Anhörung, zur Klärung des Schutzbedarfs bzw. der Bleibeperspektive, zur Information und Unterstützung der Asylantragsteller*innen bei der Erfüllung ihrer Mitwirkungspflichten und zur Identifizierung von besonderen Schutzbedarfen. Schutzsuchende brauchen häufig unabhängigen und geschützten Beratungsraum, um über sensible Themen wie Sexualität oder Gewalterfahrung sprechen zu können.
Durch die AVB verstehen Schutzsuchende ihre Rechte und Pflichten besser und können Schutzgründe strukturiert vortragen, was die Qualität der Entscheidungen erhöht, aussichtslose Anträge reduziert und auch die Akzeptanz behördlicher Entscheidungen steigert. Hiervon profitieren auch Behörden und Gerichte. 
Es gibt über 230 Beratungsstandorte der AVB deutschlandweit.

275 Personen wurden seit dem Start der AVB in der Beratungsstelle in Landshut eingebunden. Im Jahr 2024 wurden mit 1,25 Stellen 101 Personen in 234 Beratungsgesprächen unterstützt, im Jahr 2025 liegen die Zahlen bereits bei über 300 Beratungsgesprächen. Florian Oßner zollte der geleisteten Arbeit Respekt und sagte zu, sich in den Budgetverhandlungen im Bund für 2026 für den Erhalt der AVB einzusetzen.

Foto: Annelies Huber - Geschäftsführerin, Elke Wiertellok- AVB-Beraterin, Florian Oßner - MdB, Carina Richter - HAW Praktikantin, Anja Koren-Bejtulai –AVB-Beraterin und Dimitri Borodin – Leitung Asylsozialarbeit
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Wir suchen Verstärkung für unsere Hauaufgabenhilfe
Durch die Erkrankung der Fachkräfte läuft die Hausaufgabenhilfe zur Zeit im eingeschränkten Modus mit sozialpädagogischen Vertretungen, Ehrenamtlichen und Praktikant*innen.

Ab sofort oder zum 1.1.26 suchen wir eine sozialpädagogische Gruppenleitung mit 25 Wochenstunden für die Gruppe der Grundschüler*innen.
 
Bewerbungen bitte an: annelies.huber@haus-int.de

Foto: Ehrenamtliche Experimentegruppe

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Das neue Praktikantenteam
Auch im Schuljahr 25/26 starteten wir am Orbankai mit neuen Praktikant*innen, die uns vor allem im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit tatkräftig unterstützen. 

Wir heißen sie sehr herzlich willkommen! 

Foto: Daria Vakulenko (FOS-Praktikum), Angela Babajan (HAW-Praktikum), Jurek Kuhlmey (BFD) und Lena Schemmerer (FSJ)
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Ankommensprojekte im Café 
Lakumed veranstaltet bereits seit einem Jahr im Café international ein monatliches Treffen mit neuen Mitarbeiter*innen, die aus dem Ausland als Fachkräfte im Gesundheitsbereich angeworben wurden. Ein gemeinsames selbst gekochtes Abendessen und ein gemütlicher Austausch mit hiesigen Kolleg*innen stehen auf dem Programm.

Die Integrationsbeauftragte des Klinikums hat nun auch einen ersten solchen Abend veranstaltet. Hier ein kurzer Bericht dazu: „So schmeckt Vielfalt: Innerhalb kurzer Zeit waren alle Plätze vergeben - und gestern war es so weit. Beim indischen Abend im Café International erlebten die Kolleginnen und Kollegen des Klinikums einen besonderen Abend voller Düfte, Aromen und Gespräche. Unsere indischen Mitarbeiter und Auszubildenden bereiteten ein Buffet mit selbst gekochten Spezialitäten zu - darunter Vegetable Samosa, Banana Chips, Butter Chicken und Halwa. In gemütlicher Runde wurde gemeinsam gegessen, erzählt und gelacht. Weitere internationale Abende sind bereits in Planung.“ 

Foto: Indische Köche und Köchinnen

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