Rundbrief 09/2026
Haus International e. V. | Orbankai 3-4, D-84028 Landshut

 
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Eröffnung der 39. Interkulturellen Wochen in Landshut 
Mit der offiziellen Eröffnung an der Rochuskapelle sind am 26.9. die Interkulturellen Wochen in Landshut gestartet. Unter dem Motto „Zusammenhalt stärken“ stehen in den kommenden Wochen Begegnung, Austausch, Vielfalt und gesellschaftlicher Zusammenhalt im Mittelpunkt. Alle Infos zu den Veranstaltungen sind unter www.landshut-interkulturell.de zu finden.

Oberbürgermeister Dr. Thomas Haslinger würdigte die Bedeutung der Interkulturellen Wochen für die Region und sprach über die Wichtigkeit des Zusammenhalts der Bürger*innen unabhängig davon, ob jemand einen sogenannten Migrationshintergrund hat oder nicht. Die Vorsitzende des Integrationsbeirates Sevim Kaya betonte, wie wichtig Sprachförderung, Teilhabe und verlässliche Integrationsarbeit für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft sind. Als Hauptredner sprach Hamado Dipama von AGABY wichtige Fragen zu Integration, gesellschaftlicher Teilhabe und unserer gemeinsamen Verantwortung an und rief dazu auf, standhaft zu bleiben und sich gemeinsam jeden Tag für Demokratie und Vielfalt einzusetzen. 

Ein besonderer Moment der Eröffnung galt der Verabschiedung von Annelies Huber, die die Interkulturellen Wochen über viele Jahre hinweg maßgeblich geprägt und mit großem Engagement organisiert hat. „Wir wollen Räume für Diskussion, Austausch und Begegnung schaffen und Orte, an denen Zusammenhalt erlebbar wird“ – so ihr Credo. Das wurde auch deutlich in der Umrahmung der Eröffnung mit Liedern der russischen Sängerin / Songwriterin Nastya Vishnevskaja und einem Büffet des neu gegründeten Ukrainischen Vereins in Landshut. 

Foto: Büffet und Aktive des Ukrainischen Vereins
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Rochuskapelle: Herbstkonzerte "Wege zueinander"
Drei Abende, drei musikalische Welten: Die traditionellen Weltmusikkonzerte laden im Oktober zu besonderen Begegnungen mit Klängen und Kulturen aus aller Welt ein.

10. Oktober: Valentina Bellanova & Markus Wach
Zum Auftakt begegnen sich die Ney, eine traditionelle Rohrflöte des Orients, und seltene Saiteninstrumente Zentralasiens. Valentina Bellanova und Markus Wach folgen den Spuren ursprünglicher Musik – ein feinsinniger Dialog voller Zwischentöne.

17. Oktober: Trio Galioti
Balkan-Feuer, große Emotionen und eine Prise Humor: Das Trio Galioti verbindet traditionelle Musik mit Rock, Blues, Klezmer und Gypsy Swing. Mit Gitarre, Mundharmonika und der ausdrucksstarken Stimme der Belgrader Sängerin Angela Sanja Kassiani entsteht ein temperamentvoller Abend.

24. Oktober: Mama’s Greens
Zum Abschluss wird es bluesig: Gabriel McCaslin aus den USA und João Luz aus Portugal verbinden Blues, Folk und eigene Kompositionen. Zwischen Ragtime, Slide Guitar und Blues-Harp erzählen sie von Wegen, die sich kreuzen – über Kontinente hinweg und schließlich in München.

Alle Konzerte beginnen um 20 Uhr, Einlass ab 19:30 Uhr.
Online-Vorverkauf bzw. Anmeldung wird empfohlen; auch ermäßigte Dauerkarten sind erhältlich. Mehr Informationen und Tickets gibt es unter https://studio.kaedinger.de/rochus.

Foto: Trio Galioti
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Die neue Bayrische Integrationsrichtlinie (BIR)
Zum Jahresbeginn 2027 tritt eine neue Förderrichtlinie in Kraft. Positiv zu bewerten sind die vorgesehenen Maßnahmen zur Entbürokratisierung sowie die stärkere Konzentration auf bereits etablierte und erfolgreich umgesetzte Angebote. Gleichzeitig führt die neue Förderstruktur zu einer erheblichen Reduzierung des Stundenumfangs in vielen Beratungsstellen. Dies betrifft vor allem die Flüchtlings- und Integrationsberatung. Die Beratungsstellen des Haus international müssen von 7,43 auf 5,13 Stellen zurückgefahren werden. Durch die höchst wahrscheinliche Einstellung der Förderung der bundesgeförderten Asylverfahrensberatung (AVB) zum Jahresende fallen insgesamt 5 Arbeitsplätze weg. 

Das heißt, dass die verbleibenden Berater*innen deutlich mehr Klient*innen begleiten müssen. Wir befürchten, dass künftig auch mehr Menschen keinen Zugang zu einer passenden Beratungsstelle finden werden, weil sie keiner der nun strikt definierten Zielgruppen eindeutig zugeordnet werden können. Diese Entwicklung sehen wir mit großer Sorge. 

Umso wichtiger ist für uns die enge Zusammenarbeit mit unseren Netzwerkpartner*innen. Gemeinsam wollen wir auch unter den veränderten Rahmenbedingungen Wege finden, Menschen weiterhin gut zu beraten, Orientierung zu geben und passende Unterstützung zu vermitteln. Wir werden uns dafür einsetzen, gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln, damit möglichst niemand aufgrund von Zuständigkeiten oder fehlenden Kapazitäten durchs Beratungsnetz fällt.

Foto: Gemeinsamer Info-Stand zu den Kürzungen in der Altstadt
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Schule ohne Rassismus – 
Schule mit Courage
Am 23. September 2026 durften wir an der feierlichen Siegelverleihung der Grund- und Mittelschule Marie-Pettenbeck in Wartenberg teilnehmen. Mit der Auszeichnung als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ setzt die Schulgemeinschaft ein starkes Zeichen für Respekt, Vielfalt und ein wertschätzendes Miteinander. Die engagierten Worte des Schulleiters sowie die bewegende Ansprache des Paten und Zeitzeugen René Kaufmann beeindruckten nicht nur die rund 500 Schüler*innen, sondern auch die zahlreichen Gäste.

Ein ganz besonderer Moment war für uns die Übergabe eines Spendenschecks über 3.000 Euro zugunsten des Café international. Die beeindruckende Summe wurde von den Schüler*innen im Rahmen des jährlichen Spendenlaufs gesammelt. Für diese großartige Unterstützung und das damit verbundene Engagement für gesellschaftlichen Zusammenhalt bedanken wir uns sehr herzlich.

Vielen Dank an die gesamte Schulfamilie für dieses starke Zeichen der Solidarität!

Foto: Siegelübergabe in Wartenberg
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Schuljahresstart in der Hausaufgabenhilfe
Nach sechs Wochen Sommerferien ging es endlich wieder los: Die Kinder freuten sich darauf, in die Hausaufgabenhilfe zurückzukehren und gemeinsam Zeit zu verbringen. Am ersten Schultag standen die Hausaufgaben allerdings noch nicht im Mittelpunkt. Stattdessen haben wir gemeinsam Pizza gebacken und anschließend verschiedene Spiele gespielt. Besonders schön war dabei, dass unsere sechs neuen Kinder in einer entspannten und lustigen Atmosphäre die anderen Kinder kennenlernen konnten und bereits erste Freundschaften geschlossen wurden.
 
Außerdem freuen wir uns sehr über eine neue Mitarbeiterin unserem kleinen Team. Victoria Otrebowski steht uns dieses Schuljahr als BFDlerin (Bundesfreiwilligendienst) tatkräftig zu Seite. Zudem erhalten wir stundenweise Unterstützung von zwei Student*innen - Jean Christophe Atideka und Angela Babajan. Wir freuen uns auf das neue Schuljahr und auf viele weitere gemeinsame Erlebnisse! 

Foto: Kennenlernen am ersten Schultag
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Betriebsausflug nach Regensburg
Am Freitag, den 18. September ging es für 18 Mitarbeiter*innen 
mit dem Zug von Landshut nach Regensburg. Dort erwartete uns bereits unser Stadtführer Arthur, der uns mit viel Herzblut die Spuren der Russlanddeutschen in Regensburg zeigte. Im Übergangwohnheim in der Wittstraße betreuen wir seit 2017 auch russlanddeutsdeutsche Spätaussiedler*innen aus der ehemaligen Sowjetunion. Ganz nebenbei gab es noch jede Menge spannende Geschichten und interessante Fakten über die Stadt selbst.

Bei bestem Ausflugswetter legten wir rund sechs Kilometer zu Fuß zurück und entdeckten dabei viele schöne Ecken der Regensburger Altstadt. Zur Stärkung kehrten wir in ein historisches Gasthaus direkt gegenüber dem Dom ein, wo wir es uns gemeinsam gutgehen ließen. Mit vielen neuen Eindrücken, tollen Gesprächen und guter Laune traten wir am Abend wieder die Heimreise an. Besonders schön war der Austausch mit Kolleg*innen, mit denen man im Arbeitsalltag sonst eher selten zu tun hat. Genau solche Begegnungen machen einen Betriebsausflug aus und stärken unser Miteinander.
Fazit: Viel gelaufen, viel gelernt, viel gelacht – ein rundum gelungener Tag! 

Foto: Vor dem Regensburger Dom

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