Hybrider Dokumentarfilm von Steffi Wurster, D 2026, 39 Min., russisch mit dt. UT
Der Film erkundet das neue russische Exil als Raum des Verlusts und der Neuverortung. Er verbindet Natalja Kljutscharjowas Tagebuchtexte aus dem ersten Kriegsjahr mit ihrem heutigen Alltag im bayerischen Landshut. Miniaturhafte Rekonstruktionen ihrer russischen Vergangenheit treten in Dialog mit dokumentarischen Bildern ihres Exillebens. Es ist die leise Suche nach einem Ort, an dem Sprache, Erinnerung und Leben weitergehen können.
Im Anschluss an den Film gibt es ein Filmgespräch mit der Autorin Natalja Kljutscharjowa.
Keine Voranmeldung nötig.
Der Eintritt ist frei.


