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Netzwerk Integration

Gründe für die Gründung des Netzwerkes Integration 

Vor Ort entscheidet sich, wie das Zusammenleben von Menschen verschiedener Herkunft gelingt. Die Kommune ist der wichtigste konkrete Integrationsort. Es ist eine Integration auf Gegenseitigkeit. Wir müssen über das Zusammenleben da reden, wo das Leben konkret ist - dort wo wir wohnen, in der Arbeit, in Schule und Kindergarten, bei den Angeboten für ältere Menschen, bei den Teilhabechancen. Integration ist keine Vorleistung, die Menschen mit Migrationsgeschichte erbringen müssen, sondern alle sind aufgerufen, sich dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe zu stellen. In Landshut leben ca. 12,5% Einwohner mit nicht-deutschem Pass, dazu viele Eingebürgerte mit nicht-deutscher Muttersprache.

Beteiligte:
Akteure vor Ort, die haupt- oder ehrenamtlich mit Zuwanderern arbeiten:
Sprachschulen, Beratungsstellen, Bildungsträger, Jugendeinrichtungen, Stützpunktverein „Integration durch Sport“
VertreterInnen von Migrantenselbstorganisationen
Interkulturelle Initiativen
Integrationsbeauftragte
StadträtInnen aller Fraktionen
BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge)

Ziele: 
Abbau sozialer Distanz zwischen den verschiedenen Akteuren
Vernetzung und Kooperation aller vor Ort an Integration Beteiligten / Bündelung von Kompetenzen
Analyse und Konzeption von Maßnahmen zum Abbau von Integrationshemmnissen
Schaffung von Teilhabemöglichkeiten durch die Gründung eines Beirates für Migration und Integration
Einsetzung von Integrationsbeauftragten in den Kommunen, um Integration als Querschnittsaufgabe zu verankern
durch gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit die Themen Zuwanderung und Integration positiv darstellen Inhalte: Integration ist Querschnittsaufgabe! 
die thematische Bearbeitung von Integrationsfragen in verschiedenen Bereichen
Überprüfung von Angeboten – sind sie bedarfsgerecht?
Ideen und Anstöße für Verbesserungen oder weitere/veränderte Angebote geben
enge Kooperation mit dem Beirat für Migration und Integration

Form:
Es finden moderierte Treffen im zeitlichen Abstand von sechs – acht Wochen bei abwechselnder Gastgeberrolle statt (mit Protokoll). Die Moderation liegt bei der Integrationsbeauftragten der Stadt Landshut Sandra Lünstedt. 
Die Arbeit im Netzwerk ist ein Beteiligungsprozess mit allen Akteuren. Eingeladen sind neben den Mitgliedern des Netzwerks Integration als Gäste je nach Thema auch VertreterInnen von Institutionen vor Ort und/oder VertreterInnen von Modellprojekten als ReferentInnen.

Erfolge:
Seit 01.03.09 gibt es einen Beirat für Migration und Integration in Landshut.
Seit 01.09.16 gibt es eine städtische Integrationsbeauftragte.