Verband für interkulturelle Bildung, Begegnung und Beratung e.V.

Aktuelles

Wir über uns

Kalender

Links

Kontakt

Fotoalbum 

Informationen

E-Mail

Startseite

Chronik

1977 - 2011

 

1977

  • Aus dem seit 1975 an der Fachhochschule bestehenden Projekt „Hilfe für Gastarbeiterfamilien"
    entwickelt sich 1977 die Bürgerinitiative „Initiativgruppe für Familien ausländischer Arbeitnehmer".

  • Beginn der Hausaufgabenhilfe für ausländische Kinder

  • Raumnutzung in der Altstadt und der PoschingerVilla

  • Praktikanten der Fachhochschule als erste Mitarbeiter

  • erste Förderung durch das Bayrische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung

1979

  • Am 13.11.1979 wird die Initiativgruppe unter dem Namen „Verband deutscher und ausländischer Mitbürger" als Verein gegründet und in das Vereinsregister eingetragen.

1980

  • Anerkennung der Gemeinnützigkeit

  • Umzug in den Glaspavillon am Isargestade 746

  • erstmals Förderung durch die Stadt Landshut

  • erste angestellte Halbtags-Mitarbeiterin auf ABM-Basis

  • Beitritt zum VIA (Verband für Interkulturelle Arbeit)

1981

  • Umzug in die Vereinsräume am Orbankai (linker Eingang)

  • erstmals „Internationales Straßenfest" am Orbankai

1982

  • erste Ganztagsstelle für einen Sozialpädagogen auf ABM-Basis in Zusammenarbeit mit der VHS Landshut

  • erste professionelle Konzeption der sozialpädagogischen Ausländerarbeit


1983

  • Beginn der allgemeinen Sozialberatung und der Bildungsangebote

  • Erweiterung der Veranstaltungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

  • Anerkennung als Träger für Deutschunterricht durch Sprachverband Mainz

1985

  • Erweiterung und Ausbau der Vereinsräume am Orbankai (rechter Eingang)

  • Projekt: Hausaufgabenstube am Auerweg (1 Jahr Laufzeit)

1986

  • Eröffnung der interkulturellen  Begegnungsstätte „Café international"

  • erstmals Durchführung der Interkulturellen Woche/n

1987

  • Satzungsänderung / Neukonzeption

  • Beginn der Frauenarbeit / Frauenangebote

  • 10-Jahres Feier zum Bestehen des Vereines

1988

  • rechtsextreme Anschläge auf das "Café international"

1989

  • Förderung der sozialpädagogischen Ganztagsstelle (Bayrisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung und Stadt Landshut)

1990

  • Förderung der sozialpädagogischen Teilzeitstelle (Bayrisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung und Stadt Landshut)

1991

  • Eine Kampagne für einen gewählten Ausländerbeirat in Landshut scheitert

  • Inkrafttreten des neuen Ausländergesetzes

1992

  • Beginn der ehrenamtlichen Arbeit mit Flüchtlingen aus dem ehemaligen Jugoslawien (vor allem aus Kroatien, Bosnien-Herzegowina und später aus dem Kosovo)

  • Feier zum 15-jährigen Bestehen des Vereins mit Barbara John / Ausländerbeauftragte aus Berlin

  • Besuch von Frau Cornelia Schmalz-Jacobsen / Ausländerbeauftragte der Bundesregierung

  • Lichterkette in Landshut nach Brandanschlägen in Solingen und Mölln

1993

  • Erweiterung der Mädchenarbeit (Gruppen und Feste)

  • Durchführung von Jugendprojekten in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission (Jugendvideoprojekt und interkultureller Jugendspielclub)

  • Eröffnung des Straßencafés

  • Inkrafttreten des Asylgesetzes nach dem Asylkompromiss

1994

  • Initiierung und Mitbegründung der Flüchtlingshilfe "Miteinander leben in Landshut"

  • Beginn der Beschäftigung einer sozialpädagogischen Teilzeit-Mitarbeiterin auf ABM-Basis zur Betreuung von Flüchtlingsfamilien in den Unterkünften mit Sitz in einer  Gemeinschaftsunterkunft 

  • Erweiterung der interkulturellen Kultur- und Begegnungsarbeit "Feste der Kulturen"

  • Vernetzung / Intensivierung der Zusammenarbeit mit ausländischen Vereinen und Initiativen

1995

  • Kampagne für doppelte Staatsbürgerschaft und Einbürgerung

  • Anerkennung als Einsatzstelle für FSJ-Helferinnen mit dem Träger Evangelische Jugendsozialarbeit 

  • Beginn der Ausstellungen von einheimischen und eingewanderten Künstlern im Cafe international

  • 10. Interkulturelle Wochen mit großem Jubiläumsfest

1996

  • Der „Verband deutscher und ausländischer Mitbürger" wird von der Mitgliederversammlung aus einem gewandelten Selbstverständnis heraus mit großer Mehrheit in „Haus international - Verband für interkulturelle Begegnung, Bildung und Beratung" umbenannt.

  • Beitritt zum Bayrischen Flüchtlingsrat

  • Unionsbürger dürfen bei den Kommunalwahlen erstmals mitwählen

  • studentisches Projekt zur Betreuung von Emigrantenkindern aus der ehemaligen Sowjetunion (Laufzeit 2 Jahre)

1997

  • Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe

  • Weiterführung der Asylbetreuungsstelle nach Abschluss der AB-Maßnahme
    durch Unterstützung eines Förderkreises und der Stadt Landshut

  • 20-Jahres-Feier mit Herausgabe einer Festschrift

  • Durchführung des Mädchenprojekts "Fit für die Ausbildung"

1998

  • Gründung des Arbeitskreises „Betreuung in der Abschiebehaft"

  • Beteiligung an der Gründung des Frauen-Netzwerkes in Landshut

  • Mitorganisation einer Multiplikatorenfahrt des VIA nach Padua / Italien

1999       

  • Wiedereröffnung der Begegnungsstätte Café international mit einem neuen Konzept und Ehrenamtlichenteam

  • Ausweitung der Elternarbeit für Familien mit Migrationshintergrund

  • Gründung der Kinder- und Jugendgruppe „Kids vom Orbankai"

      

 

2000

  • Am 1.1.2000 tritt das neue Staatsangehörigkeitsrecht in Kraft

  • Mitarbeit im AK Soziale Stadt / Sanierung Nikola mit der Zielsetzung zur Schaffung eines interkulturellen Zentrums für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Nikolaviertel
  • Aufnahme der "Kids vom Orbankai" in den Stadtjugendring
  • Italienisch-deutsches  Multiplikatorenseminar des VIA in München und Landshut

  • Launch einer Website im Internet

  • Beginn der partnerschaftlichen  Zusammenarbeit mit dem BMW Werk Landshut

  • Debatte um Fremdenfeindlichkeit und Rechtsradikalismus

  • Teilnahme am Friedensmarsch der Landshuter Jugend gegen Rassismus

                         

2001

  • Weiterführung der Asylbetreuungsstelle als "Miteinander leben - Flüchtlingshilfe in Landshut" im Caritashaus

  • Initiierung des Projekts "Sprachkiste" zur sprachlichen Förderung  von Migrantenkindern im Kindergarten (als Projekt vom KJSW übernommen)

  • Debatte um das Zuwanderungsgesetz

  • Initiierung eines Interreligiösen Forums nach den Terroranschlägen vom 11. September 

 

2002

  • 1. Friedensfeier des Interreligiösen Forums

  • Tombola beim Tag der Offenen Tür beim  BMW Werk Landshut im Rahmen der Aktion "Gemeinsam für Chancengleichheit"

  • Einladung zur Preisverleihung im Integrationswettbewerb "Auf Worte folgen Taten" des  Bundespräsidenten Johannes Rau im Schloss Bellevue / Berlin

  • Beginn von "Mama lernt deutsch Kurse" für Frauen mit Kinderbetreuung  in Schulen und Kindertagesstätten

  • 1. Afrikafest in der Alten Kaserne

  • Festveranstaltung und Herausgabe einer Festschrift zum 25-jähriges Vereinsjubiläum 

  • Start des Programms "Soziale Stadt / Sanierung Nikola" mit Konzeption eines Interkulturellen Stadteilzentrums, betrieben durch das Haus international

 

2003

  • Der Verein begrüßt Gültekin Acar als 150. Mitglied.

  • Das Haus international erhält den "Störenfried" von Antenne Bayern.

              


2004

  • Massive Kürzungen des Bayrischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung bedrohen den Fortbestand der Kinder- und Jugendarbeit.

  • Gründung "Förderkeis für die Hausaufgabenhilfe"

  • Das Haus international beteiligt sich an den 800-Jahr-Feierlichkeiten der Stadt Landshut u.a. mit der Aktion "800 Jahre Landshut - 800 Trommeln" und dem Konzert der tibetischen Sängerin Dechen Shak Dagsay.

  • Erster Benefizkleinkunstabend in Kooperation mit dem Lions-Club für die Hausaufgabenhilfe

  • Die Mitgliederversammlung ernennt den scheidenden Oberbürgermeister Josef Deimer zum Ehrenmitglied des Haus international.

 

2005
  • Zum 1.1.2005 tritt das neue Zuwanderungsgesetz in Kraft , dass u.a. die Deutschförderung und Migrationsberatung neu regelt

  • 10-jähriges Jubiläum der Initiative "Miteinander leben in Landshut"

  • Die ersten frauenspezifischen Integrationskurse mit zentraler Kinderbetreuung beginnen  

  • In der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in der Schönbrunnerstraße wird ein Kinderzimmer zur Hausaufgabenbetreuung durch Ehrenamtliche eingerichtet

  • Die erste Interkulturelle Kunstwerkstatt für Kinder unter der Leitung von Dr. Markus Wimmer findet statt - Thema: "Die fünf Erdteile künstlerisch entdecken"

  • Der Rechtstreit um das Anwesen Seligenthalerstr. 38 - vorgesehener Standort für das Haus international im Nikolaviertel - beginnt

  • Im November wird auf Initiative des Haus international das "Netzwerk Integration" gegründet, ein Zusammenschluss von Integrationskursträgern, Beratungsstellen, Migrantenselbstorganisationen und Vertretern der Kommune 

  • Durch eine große Spendenaktion wird einem gehörlosen georgischen Flüchtlingskind  eine Operation ermöglicht, die  ihm das Gehör zurückgibt

2006

  • Das Café international wird von Ehrenamtlichen komplett neu gestaltet. 

  • Durch die Einrichtung der neuen Beratungsdienste JMD = Jugendmigrationsdienst beim Katholischen Jugendsozialwerk und MEB = Migrationserstberatung beim Arbeiter Kultur- und Bildungsverein zieht sich das Haus international immer mehr aus der Sozialberatung zurück.

  • Die Aktion "Patenschaft" für die Kinder der Hausaufgabenhilfe wird in's Leben gerufen.

2007

  • Neben den frauenspezifischen Integrationskursen werden nun auch niedrigschwellige Frauenkurse in den Stadtteilen durchgeführt 

  • Kampagne für einen Beirat für Migration und Integration des Netzwerk Integration

  • Mitwirkung beim Tag der Offenen Tür beim  BMW Werk Landshut  "Mut zur Verantwortung"

  • Entscheidung über den zukünftigen Standort des Haus international:  das Haus I bleibt am Orbankai - erweitert um das Anwesen  Orbankai 3 und die Rochuskapelle für Veranstaltungen

  • Im Rahmen des Programms "Soziale Stadt / Sanierung Nikola" wird ein zweites Standbein im Nikolaviertel aufgebaut - zunächst mit dem Projekt Kooperationen

  • 20. Interkulturelle Wochen in Landshut - Fahnenaktion mit 124 Fahnen an der Isar

  • Das Haus international feiert sein 30-jähriges Jubiläum 


2008

  • Durch die Verkürzung der FH-Praktika auf 22 statt 40 Wochen im Rahmender Umstellung auf den Bachelor / Master Abschluss) ergeben sich erhebliche Personalprobleme.

  • Im Frühjahr beginnen die Umbaumaßnahme für die Erweiterung des Haus international am Orbankai 

  • Das Projekt "menschengleich" der Interkulturellen Kunstwerkstatt wird in Berlin mit dem "Goldenen Floh" ausgezeichnet

  • Am 21.6. verstirbt das langjährige Vorstandmitglied Antoine Bema völlig unerwartet. Dank vieler Spenden kann er in sein Heimatland Kamerun überführt und dort bestattet werden.

  • Die Stadt Landshut beschließt einen Beirat für Migration und Integration einzurichten.  

2009

  • Die Satzung des Beirats für Migration und Integration tritt in Kraft. 15 Beiräte und ihre Vertreter werden berufen. Raziye Sarigolu, George Iskander und Kwame Abrefa-Busiah werden als Vorsitzende gewählt und nehmen ihre Tätigkeit auf.

  • Im April ziehen die Büros und die Asylbetreuungsstelle in das von der Stadt sanierte Nachbarhaus Orbankai 3 um. Ein zusätzlicher Gruppenraum entsteht im 1.Stock. Die bisherigen Vereinsräume Orbankai 4 werden von Ehrenamtlichen komplett saniert und umgebaut. Die Begegnungsstätte Café international wird erweitert, ein neuer Kinderfeizeitraum entsteht.

  • Das erweiterte Haus international nimmt ab April bis September schrittweise den Betrieb auf:
    Integration der Asylbetreuungsstelle
    * interne Umstrukturierungen, Konzeptions- und Strukturanpassungen
    * erweiterte Öffnungszeiten und Mittagstisch in der Begegnungsstätte Café international
    * Inbetriebnahme der Rochuskapelle als Kultur- und Veranstaltungsraum
    * zeitliche und personelle Erweiterung der Hausaufgabenhilfe

  • Royaler Besuch zu den Landshuter Afrikatagen. Nene Kerker III aus Ada / Ghana kommt als Schirmherr nach Landshut

  • Am 19.9. findet die offizielle Eröffnung des neuen Hauses und der Rochuskapelle mit einer interreligiösen Zeremonie statt.

  • Die Interkulturellen Wochen finden erstmals  seit 5 Jahren wieder mit einer gemeinsamen Veranstalterliste statt.


2010

  • Die Jugendarbeit des Haus international erhält im März einen der drei Integrationspreise des Bayrischen Jugendrings

  • Geschäftsführerin Annelies Huber erhält im April das Bundesverdienstkreuz am Band.

  • Die Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in der Schönbrunnerstraße muss im Juli wegen  Einsturzgefahr geschlossen werden. Die Umverteilung der Flüchtlinge in den Bayrischen Wald kann durch ein breites Unterstüzerbündnis verhindert werden. Es enstehen zwei temporäre neue Gemeinschaftstunterkünfte in Landshut. Die Zahl der untergebrachten Asylbewerber erhöht sich deutlich.

  • Mit der Ausstellung "Aus-den 4-Winden" ist die Rochuskapelle erstmals bei der Landshuter Kunstnacht dabei

  • Ab 1. November startet das MiMi-Projekt in Landshut "Mit Migranten für Migranten - interkulturelle Gesundheit in Bayern" - die Standort-Koordination liegt beim Haus international

  • Im Dezember erhält das Haus international einen der niederbayrischen Integrationspreise für die Frauenbildungsarbeit 

2011

  • Am 1. Februar beginnt das Projekt "Bleib! in Landshut", das sich bis 31.12.2013 an  bleibeberechtigte Flüchtlinge und Flüchtlinge mit Arbeitsmarktzugang richtet.

  • Am 28. Juni findet die Kick-Off-Veranstaltung für das MiMi-Projekt statt. Die Mediatorinnen beginnen mit den Gesundheitsschulungen in verschiedenen Sprachen.

  • Die 10. Jubiläums-Afrikatage im Juli von 14 - 17.7. werden zu einem grandiosen Event. 
     


zurück

_________________________________________________________________________

© 2011 Haus International e.V.   Am Orbankai 3- 4   84028 Landshut    Tel. 0871 - 31947480